Das Castello di Panzalla hat seinen Ursprung bei den antiken Römern.
Auch Pantius war ein römischer Befehlshaber, dem nach Erreichen des Pensionsalters
viele Hektare Landes überschrieben wurden.
Auf diesem Hügel erbaute er sein Haus (aula), die Pantius-Aula, dessen Name
im Lauf der Jahrhunderte zu „Panzalla“ wurde.
Im Mittelalter wurde das Anwesen zum Grundbesitz der Familie Buondelmonti, welche
den ältesten Teil zu einem ihrer zahlreichen Schlösser umbauten.
Danach folgten geschichtsträchtige Zeiten, von der Florentinischen Republik über
das Großherzogtum der Toskana bis hin zum Königreich Italien. Das
Schloß wurde Eigentum der Fürsten Miari Pelli Fabbroni die ihm ihren
Namen gaben. Sie restrukturierten das Schloß im Stile des 18. Jahrhunderts
und bauten es zu einem Jagdschloß aus. Wo, zu Zeiten als Florenz Italiens
Hauptstadt war, König Vittorio Emanuele II verweilte. Auf diesen Ländereien,
reich an Wild und Weinkulturen sagt man es gedeihe ein Wein, der dem Bordeaux
sehr ähnlich sei.